Vom Beruf zur Leidenschaft

 

Wie kam der Bäckermeister Wirtz zu seiner Backleidenschaft?

Für das Bäckerhandwerk interessierte ich mich schon mit 11 Jahren bedingt durch eine Wette mit meinen Mitschülern.
 
Zuerst fing ich als Aushilfe bei einem Bäcker an, vom Brötchen ausliefern bis zum Apfel schälen. Dieser Bäcker bot mir dann schließlich eine Lehrstelle an. Nach drei Gesellenjahren machte ich mit 21 Jahren meinen Meister. 10 Jahre übte ich diesen wunderbaren Beruf aus, bis mich dann eine Asthmaerkrankung zwang, diesen Beruf leider wieder aufzugeben.
 
Doch die Leidenschaft für das Bäckerhandwerk ließ mich nicht los. Seit 2003 backe ich nicht mehr berufsmäßig sondern nur noch aus Leidenschaft. Es fing bei einem Kartoffelfest von Gut Langensiepen an, wo ich eine Spezialität vom Niederrhein - die Püfferkes - gebacken habe.
 
Auf dem Blotschenmarkt 2012, wo ich mittlerweile einen Stand als „Weihnachtsbäckerei“ hatte, wurde ich gefragt, ob ich nicht auch eine Backstube mit verkauf eröffnen könnte, da es in Mettmann nur noch Filialbäckereien gäbe, die nicht mehr vor Ort backen.
 
Seit April 2013 findet man mich nun in einer kleinen schnuckeligen Hinterhofbäckerei auf der Johannes-Flintrop-Straße 32.
 
Zudem backe ich noch fünfmal im Jahr auf Hof-, Frühlings und Herbstfesten, auf dem Weihnachtsmarkt von Gut Aue und natürlich auch auf dem Mettmanner Blotschenmarkt.